Metz­ger-Hin­ter­schin­ken von GS Schmitz

Unser Metz­ger-Hin­ter­schin­ken besteht aus zarten, aus­ge­wähl­ten Schink­entei­len. Hier wird das Gewürz sanft ein­mas­siert, von Meis­ter­hand in Formen gelegt und anschlie­ßend bei mäßi­gen Tem­pe­ra­tu­ren gegart. Der Metz­ger-Hin­ter­schin­ken von GS Schmitz wird, wie alle unsere Schin­ken, aus ganzen Schin­ken­stü­cken her­ge­stellt. Damit ist unsere Schin­ken­spe­zia­li­tät nicht nur für unsere heu­ti­gen Kunden ein Genuss, son­dern würde auch seinen Erfin­dern, den alten Kelten, vor­züg­lich schme­cken.

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DEFINITION UND HERKUNFT

Was ist Metz­ger-Hin­ter­schin­ken?

Das Beson­de­re am Metz­ger-Hin­ter­schin­ken ist die Ver­wen­dung des besten Flei­sches aus der Schwein­keu­le für diese Schin­ken­va­ria­ti­on. Im Ver­gleich zum Vor­der­schin­ken, bei dem Fleisch aus der Schwein­schul­ter genutzt wird, benö­tigt Hin­ter­schin­ken eine län­ge­re Rei­fe­zeit und kann so ganz beson­de­re Aromen ent­wi­ckeln. Dies macht ihn facet­ten­rei­cher im Geschmack als den etwas fett­rei­che­ren Vor­der­schin­ken.
Schin­ken und eben auch Metz­ger-Hin­ter­schin­ken galt übri­gens bis in die Römer­zeit als ein Grund­nah­rungs­mit­tel für reiche Leute und wurde dem­entspre­chend als Fein­kost gehan­delt, die ins­be­son­de­re Feld­her­ren, Poli­ti­kern oder auch dem Kaiser auf­ge­tischt wurde. Mitt­ler­wei­le hat es Hin­ter­schin­ken aber wohl auf jeden Früh­stücks- oder Abend­brot­tisch geschafft und ist nicht nur in Deutsch­land, son­dern auch in Ita­li­en, Frank­reich und Polen in der Wurst- und Fleisch­the­ke zu finden.

 

SCHON GEWUSST?

Fakten zu Metz­ger-Hin­ter­schin­ken

Hin­ter­schin­ken ist – wie jede Schin­ken­sor­te – prak­tisch fett­frei, dafür aber sehr eiweiß­reich und eignet sich damit aus­ge­zeich­net für eine figur­be­wuss­te Ernäh­rung.

Einen guten Metz­ger-Hin­ter­schin­ken kann man an seiner saf­ti­gen rosa Farbe und seiner mög­lichst homo­ge­nen Struk­tur ohne grobe Fasern erken­nen.

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INHALTSSTOFFE

Was ist in Metz­ger-Hin­ter­schin­ken ent­hal­ten?

Inhalts­stof­fe:

97% Schwei­ne­fleisch, jodier­tes Spei­se­salz (Spei­se­salz, Kali­um­jodat), Glu­ko­se­si­rup, Zucker, Sta­bi­li­sa­tor E450, Anti­oxi­da­ti­ons­mit­tel E301, Gewürz­ex­trak­te, Kon­ser­vie­rungs­stoff E250

NÄHRWERTANGABEN

Schin­ken­mett­wurst & Pfef­fer­bei­ßer

Nähr­wer­te
je 100 g
Brenn­wert:
468 kJ / 111 kcal
Fett:
3 g
davon gesät­tig­te Fett­säu­ren:
1,3 g
Koh­len­hy­dra­te:
1 g
davon Zucker:
0,4 g
Eiweiß:
20 g
Salz:
1,9 g
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METZGER-HINTERSCHINKEN

Her­stel­lung

Wäh­rend man in den frü­he­ren Jahr­tau­sen­den das Pökeln und Erhit­zen von Fleisch primär zur Kon­ser­vie­rung ein­ge­setzt hat, sind dies heute Ver­fah­ren, um den ein­zel­nen Wurst- und Fleisch­krea­tio­nen beson­de­ren Geschmack zu ver­lei­hen. Beim Metz­ger-Hin­ter­schin­ken funk­tio­niert das, indem man dem Fleisch, bestehend aus Ober­scha­le oder Schwei­nen­uss, mit­hil­fe einer Sprit­ze eine 8- bis 12-pro­zen­ti­ge Nitrit-Salz­la­ke inji­ziert und es anschlie­ßend 24 Stun­den in einer spe­zi­el­len Gewürz­mi­schung ruhen lässt. Erst dann wird der Hin­ter­schin­ken gekocht. In diesem Zusam­men­hang wird expli­zit darauf geach­tet, dass im Inne­ren des Schin­kens die Tem­pe­ra­tur nicht über 70 Grad Cel­si­us steigt, um den herz­haf­ten Geschmack und die saf­ti­ge Kon­sis­tenz nicht zu gefähr­den. Zusätz­lich wird der Hin­ter­schin­ken zuletzt noch kurz geräu­chert, um ihm eine leich­te Rauch­no­te zu ver­lei­hen, die ihn vom tra­di­tio­nel­len gekoch­ten Schin­ken unter­schei­det.

Ver­zehr von Metz­ger-Hin­ter­schin­ken

Metz­ger-Hin­ter­schin­ken findet man zumeist als Auf­schnitt in Kom­bi­na­ti­on mit Weiß- oder Schwarz­brot zum Früh­stück oder Abend­brot ser­viert. Des Wei­te­ren ist er auch als Piz­za­be­lag bekannt oder als Kern­be­stand­teil des deut­schen Abend­brot­klas­si­kers „Stram­mer Max“. Hierzu wird ein Misch­brot mit Butter bestri­chen und anschlie­ßend mit Schin­ken und einem Spie­gelei belegt. Außer­dem eignet sich Hin­ter­schin­ken auch per­fekt, um ihn in Auf­läu­fen oder Gra­tins zu ver­ar­bei­ten, die er mit seiner leicht sal­zi­gen Note und seiner saf­ti­gen Kon­sis­tenz auf beson­de­re Art ver­fei­nert.